Unternehmenssicherheit

Seminar Unternehmenssicherheit

Seminarprogramm und -themen

 

01Betriebssicherheit: Betriebssicherheit führt, lenkt und koordiniert ein Unternehmen in Bezug auf alle Sicherheitsaktivitäten. Es ist die systematischen Erkennung, Analyse, Bewertung und Überwachung von Risiken. Stichworte sind u. a. Security-Strategie, Prozesssicherheit, Anforderungen an die Mitarbeiter von Sicherheitsabteilungen, Sicherheits-Dienstleister, Berechtigungsmanagement, Video-/Sprachkommunikation, Notfall- und Krisenmanagement, Betriebsvereinbarungen, Betriebsfremde, Werkschutz, Safety usw.

02Betriebskontinuitätsmanagement: Das Betriebskontinuitätsmanagement (BKM) bezeichnet die Entwicklung von Strategien, Plänen und Handlungen, um Tätigkeiten oder Prozesse, deren Unterbrechung der Organisation ernsthafte Schäden oder vernichtende Verluste zufügen würden, zu schützen bzw. alternative Abläufe zu ermöglichen. Ziel ist somit die Sicherstellung des Fortbestands des Unternehmens im Sinne ökonomischer Nachhaltigkeit im Angesicht von Risiken mit hohem Schadensausmaß.

03Logistiksicherheit sowie Bekämpfung von Lager- und Transportschwund: Im Zuge der Globalisierung kommt der Logistik von Waren und Gütern eine große Bedeutung zu. Werden diese Ströme – ob international oder national – unterbrochen oder gehen Waren und Güter verloren, kann dies zu großen Problemen und finanziellen Verlusten für die beteiligten Unternehmen und Organisationen führen. In Deutschland/Europa spielt deshalb die logistische Verlässlichkeit und Sicherheit von Unternehmen eine wichtige Rolle. Die Sicherheit der Lieferkette wird damit zu einem wichtigen Qualitätsmerkmal und Wettbewerbsfaktor.

04Schutz geistigen Eigentums / Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie: Als Produktpiraterie, Produktfälschung oder Markenpiraterie wird das Geschäft mit Nachahmer-Waren bezeichnet, die mit dem Ziel hergestellt werden, einer Original-Ware zum Verwechseln ähnlich zu sein. Dabei werden Markenrechte oder wettbewerbsrechtliche Vorschriften verletzt. Häufig geht die Produktpiraterie dabei auch mit Verletzungen von Urheberrechten, Geschmacksmustern, Gebrauchsmustern, Patenten und sonstigen Rechten des Geistigen Eigentums und Gewerblichen Rechtsschutzes einher. Gefälscht wird in allen Bereichen: Software, Uhren, Bekleidung, Medikamente, Autoteile bis hin zu kompletten Kraftfahrzeugen. Auch Ersatzteile von Maschinen und Investitionsgütern – sogar von Flugzeugen – werden kopiert.

05Competitive Intelligence / Know-how-Schutz: Die Begriffe „Competitive Intelligence“ (wörtlich etwa „Konkurrenz-/Wettbewerbsforschung, -analyse, -beobachtung, -(früh)aufklärung“) und Wettbewerbserkundung bezeichnen die systematische, andauernde und legale Sammlung und Auswertung von Informationen über Konkurrenzunternehmen, Wettbewerbsprodukte, Marktentwicklungen, Branchen, neue Patente, neue Technologien und Kundenerwartungen. Durch Competitive Intelligence können Unternehmen frühzeitig ihre Strategie und Wettbewerbsstrategie an die sich ändernden Wettbewerbsstrukturen anpassen und auf Grund besserer Informationen Wettbewerbsvorteile im dynamischen Wettbewerbsmarkt erreichen.

06Corporate Investigations / Integritäts-Due-Diligence: Corporate Investigation (Wirtschaftsermittlungen) umfasst u. a. das Beobachtungen, Recherchieren, Ausschöpfen vorhandener Quellen und die Sicherung von Beweisen. Die Ermittlungstätigkeit erstreckt sich von der Untersuchung von Unregelmäßigkeiten im Produktionsablauf über „graue Märkte“, unerlaubte Vertriebswege, den Verdacht auf ungerechtfertigte Forderungen bis hin zur Aufklärung von Straftaten und dubiosen Sachverhalten. Integritäts-Due-Diligence (auch „integrity due diligence“, „reputational due diligence“, „compliance due diligence“ oder „third party due diligence“ genannt) meint die sorgfältige Prüfung von tatsächlichen oder potenziellen Geschäftspartnern einer Firma im Hinblick auf das Risiko, dass dieser Partner illegale oder unseriöse Geschäftspraktiken betreibt – insbesondere Korruption.

07Cybersecurity (Informationssicherheit): Als Informationssicherheit bezeichnet man Eigenschaften von informationsverarbeitenden und -lagernden (technischen oder nicht technischen) Systemen, die die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren und Bedrohungen, der Vermeidung wirtschaftlichen Schäden und der Minimierung von Risiken.

08Corporate Governance & Compliance: Corporate Governance (dt. Grundsätze der Unternehmensführung) bezeichnet den Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung von Unternehmen. Der Ordnungsrahmen wird maßgeblich durch Gesetzgeber und Eigentümer bestimmt. Die konkrete Ausgestaltung obliegt dem Aufsichts- bzw. Verwaltungsrat und der Unternehmensführung. Das unternehmensspezifische Corporate-Governance-System besteht aus der Gesamtheit relevanter Gesetze, Richtlinien, Kodizes, Absichtserklärungen, Unternehmensleitbild sowie Gewohnheit der Unternehmensleitung und -überwachung. Compliance (dt. Regeltreue, auch Regelkonformität) ist in der betriebswirtschaftlichen Fachsprache der Begriff für die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien in Unternehmen, aber auch von freiwilligen Kodizes. Die Gesamtheit der Grundsätze und Maßnahmen eines Unternehmens, zur Einhaltung bestimmter Regeln und damit zur Vermeidung von Regelverstößen in einem Unternehmen wird als Compliance-Managementsystem bezeichnet.

09Arbeits-, Gesundheits- und Unfallschutz: Die deutsche Öffentlichkeit und die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer sind für diese Aspekte höchst sensibilisiert. Bekannt gewordene Verfehlungen – ob vermeintlich oder begründet, ob aus Nachlässigkeit, Mutwilligkeit oder als Folge eines Unglücks – können zu erheblichen Reputationsschäden führen.

Seminarprogramm und -themen

 

01Betriebssicherheit: Betriebssicherheit führt, lenkt und koordiniert ein Unternehmen in Bezug auf alle Sicherheitsaktivitäten. Es ist die systematischen Erkennung, Analyse, Bewertung und Überwachung von Risiken. Stichworte sind u. a. Security-Strategie, Prozesssicherheit, Anforderungen an die Mitarbeiter von Sicherheitsabteilungen, Sicherheits-Dienstleister, Berechtigungsmanagement, Video-/Sprachkommunikation, Notfall- und Krisenmanagement, Betriebsvereinbarungen, Betriebsfremde, Werkschutz, Safety usw.

02Betriebskontinuitätsmanagement: Das Betriebskontinuitätsmanagement (BKM) bezeichnet die Entwicklung von Strategien, Plänen und Handlungen, um Tätigkeiten oder Prozesse, deren Unterbrechung der Organisation ernsthafte Schäden oder vernichtende Verluste zufügen würden, zu schützen bzw. alternative Abläufe zu ermöglichen. Ziel ist somit die Sicherstellung des Fortbestands des Unternehmens im Sinne ökonomischer Nachhaltigkeit im Angesicht von Risiken mit hohem Schadensausmaß.

03Logistiksicherheit sowie Bekämpfung von Lager- und Transportschwund: Im Zuge der Globalisierung kommt der Logistik von Waren und Gütern eine große Bedeutung zu. Werden diese Ströme – ob international oder national – unterbrochen oder gehen Waren und Güter verloren, kann dies zu großen Problemen und finanziellen Verlusten für die beteiligten Unternehmen und Organisationen führen. In Deutschland/Europa spielt deshalb die logistische Verlässlichkeit und Sicherheit von Unternehmen eine wichtige Rolle. Die Sicherheit der Lieferkette wird damit zu einem wichtigen Qualitätsmerkmal und Wettbewerbsfaktor.

04Schutz geistigen Eigentums / Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie: Als Produktpiraterie, Produktfälschung oder Markenpiraterie wird das Geschäft mit Nachahmer-Waren bezeichnet, die mit dem Ziel hergestellt werden, einer Original-Ware zum Verwechseln ähnlich zu sein. Dabei werden Markenrechte oder wettbewerbsrechtliche Vorschriften verletzt. Häufig geht die Produktpiraterie dabei auch mit Verletzungen von Urheberrechten, Geschmacksmustern, Gebrauchsmustern, Patenten und sonstigen Rechten des Geistigen Eigentums und Gewerblichen Rechtsschutzes einher. Gefälscht wird in allen Bereichen: Software, Uhren, Bekleidung, Medikamente, Autoteile bis hin zu kompletten Kraftfahrzeugen. Auch Ersatzteile von Maschinen und Investitionsgütern – sogar von Flugzeugen – werden kopiert.

05Competitive Intelligence / Know-how-Schutz: Die Begriffe „Competitive Intelligence“ (wörtlich etwa „Konkurrenz-/Wettbewerbsforschung, -analyse, -beobachtung, -(früh)aufklärung“) und Wettbewerbserkundung bezeichnen die systematische, andauernde und legale Sammlung und Auswertung von Informationen über Konkurrenzunternehmen, Wettbewerbsprodukte, Marktentwicklungen, Branchen, neue Patente, neue Technologien und Kundenerwartungen. Durch Competitive Intelligence können Unternehmen frühzeitig ihre Strategie und Wettbewerbsstrategie an die sich ändernden Wettbewerbsstrukturen anpassen und auf Grund besserer Informationen Wettbewerbsvorteile im dynamischen Wettbewerbsmarkt erreichen.

06Corporate Investigations / Integritäts-Due-Diligence: Corporate Investigation (Wirtschaftsermittlungen) umfasst u. a. das Beobachtungen, Recherchieren, Ausschöpfen vorhandener Quellen und die Sicherung von Beweisen. Die Ermittlungstätigkeit erstreckt sich von der Untersuchung von Unregelmäßigkeiten im Produktionsablauf über „graue Märkte“, unerlaubte Vertriebswege, den Verdacht auf ungerechtfertigte Forderungen bis hin zur Aufklärung von Straftaten und dubiosen Sachverhalten. Integritäts-Due-Diligence (auch „integrity due diligence“, „reputational due diligence“, „compliance due diligence“ oder „third party due diligence“ genannt) meint die sorgfältige Prüfung von tatsächlichen oder potenziellen Geschäftspartnern einer Firma im Hinblick auf das Risiko, dass dieser Partner illegale oder unseriöse Geschäftspraktiken betreibt – insbesondere Korruption.

07Cybersecurity (Informationssicherheit): Als Informationssicherheit bezeichnet man Eigenschaften von informationsverarbeitenden und -lagernden (technischen oder nicht technischen) Systemen, die die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren und Bedrohungen, der Vermeidung wirtschaftlichen Schäden und der Minimierung von Risiken.

08Corporate Governance & Compliance: Corporate Governance (dt. Grundsätze der Unternehmensführung) bezeichnet den Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung von Unternehmen. Der Ordnungsrahmen wird maßgeblich durch Gesetzgeber und Eigentümer bestimmt. Die konkrete Ausgestaltung obliegt dem Aufsichts- bzw. Verwaltungsrat und der Unternehmensführung. Das unternehmensspezifische Corporate-Governance-System besteht aus der Gesamtheit relevanter Gesetze, Richtlinien, Kodizes, Absichtserklärungen, Unternehmensleitbild sowie Gewohnheit der Unternehmensleitung und -überwachung. Compliance (dt. Regeltreue, auch Regelkonformität) ist in der betriebswirtschaftlichen Fachsprache der Begriff für die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien in Unternehmen, aber auch von freiwilligen Kodizes. Die Gesamtheit der Grundsätze und Maßnahmen eines Unternehmens, zur Einhaltung bestimmter Regeln und damit zur Vermeidung von Regelverstößen in einem Unternehmen wird als Compliance-Managementsystem bezeichnet.

09Arbeits-, Gesundheits- und Unfallschutz: Die deutsche Öffentlichkeit und die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer sind für diese Aspekte höchst sensibilisiert. Bekannt gewordene Verfehlungen – ob vermeintlich oder begründet, ob aus Nachlässigkeit, Mutwilligkeit oder als Folge eines Unglücks – können zu erheblichen Reputationsschäden führen.

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